Jeder Teppich anfangs schweben
Erfeulich man sich an ihm erlaben
Er den Raum verzierlich dekoriert
Fliegt er in die Ferne
Mit der Zeit ein Teppich
Wird fade und dreckig
Dem Laienauge oft verborgen
versteckt er Kruemel im Gewebe
Im Trott und Alltagsstress
Man das Reinigen schnell verges
Man es ja nicht einfach sieht
Wichtigeres gern vorzieht
Dann faengt der Teppich an zu sinken
Verrinnt im Raumes weiten Winkel
Passt sich der Umgebung an
Verliert so langsam seinen Scharm
Entweder lebt man mit dem Dreck
Oder reinigt man stets jeden Fleck
Ist die Sache jedermanns
Der eine nicht, der andere kanns
Manchmal betrachtet man dann doch
Vielleicht angewidert erspaet ein Loch
Ist mit dem Teppich nicht mehr zufrieden
Sinnt man nach wo Farben sind geblieben
Haeufig kann man ihn dann Ausklopfen
Doch der Teppich traegt sich schwer
Bestimmt vor lauter Klopfen
Die Arm und Beine schnell erschoepfen
Ich habe Angst wenn ich das tue
Der Teppich nicht mehr zu retten ist
Und ich gesagt bekomme
Das ich ihn nicht behalten darf.
Zwar waer das nicht das Ende
Aber ich nicht gerne eingestaende
Das Wegwerfen vor dem Ablaufsdatum
Einer Fehlentscheidung bem Kaufe gleicht
Nun zerbeche ich mir den Kopf
Ob ich stets das Beste fuer ihn getan
Moral von dem Gedicht
Verschiebe Heut auf Morgen nicht!